ESC Sparkasse Steindorf empfing zu Hause die USC Pirates Velden. Steindorf musste im Sturm auf Benjamin Petrik verzichten, der aus privaten Gründen fehlte. In der Verteidigung fehlten Elias Dobnig und und Daniel Friedrich gesundheitsbedingt. Kurzfristig konnte sich Steindorf die Dienste vom Slowenen Tadej Cimzar sichern, der nach nur einem Training gleich im Spiel eingesetzt wurde.
Erstes Drittel
Der Start begann erschreckend, nach 48 Sekunden stand es 0:1. Man kassierte Tore am laufenden Band, Velden nutze jede Chance zu einem Tor. Nach nur 6:08 Minuten stand es 0:5. Steindorf sammelte sich nach einem Timeout. Die “Zwickt’s mi, i glab i tram” Phase konnte vorerst unterbrochen werden. In Minute 11:29 gelang Samuel Hobitsch endlich der erste Treffer für die Gastgeber, die Assistenten zum 1:5 waren Fabian Stichauner und Luka Kalan. In Minute 13:48 konnte Samuel Hobitsch mit einem Short Hander sogar auf 2:5 verkürzen. Kurz vor dem Drittelende in Minute 19:38 gelang Tadej Cimzar – nach Koproduktion von Julian Maurer und Franz Wilfan – der wichtige Treffer zum 3:5.
Zweites Drittel
Die Mannschaft des ESC hatte wieder Hoffnung geschöpft. Man drängte auf den Anschlusstreffer, doch an diesem Abend lief alles schief, denn das Tor zum 3:6 gelang Velden. Eine Sekunde vor der zweiten Pause gelang es Luka Kalan nach Zuspiel von Fabian Stichauner wenigstens, das 4:6 zu erzielen und den zwei Tore Rückstand wieder herzustellen.
Drittes Drittel
Voller Tatendrang startete man ins letzte Drittel, aber es folgte abermals eine kalte Dusche, Velden stellte nach gut drei Minuten auf 4:7. An Moral fehlte es Steindorf an diesem Abend aber nicht, das 5:7 in Minute 43:38 gelang Patrick Walder nach Zuspiel von Fabian Stichauner in Überzahl. Die Zeit verrann und Steindorf konnte eine Vielzahl an Chancen nicht verwerten. In Minute 58:51, der Tormann war nicht mehr am Eis, stellte Patrick Ratz auf 6:7, die Assistenten waren Franz Wilfan und Luka Kalan. Mit verwaistem Tor drückte man auf den Ausgleich, doch Velden besiegelte 13 Sekunden vor Spielende mit dem 6:8 endgültig die Niederlage von Steindorf in einem verrücktem Spiel.

Fazit
Rabenschwarze sechs Minuten im ersten Drittel, in denen jeder Schuss zu einem Treffer führte, war eine zu hohe Hypothek für das restliche Spiel. Man bewies abermals Moral, steckte nie auf und glaubte bis 14 Sekunden vor Schluss noch an den Ausgleich. So etwas passiert hoffentlich nur einmal, denn ansonsten war das Spiel auf Augenhöhe. Etwas mehr Konzentration und Glück bringt den amtierenden Meister hoffentlich schon nächste Woche – auswärts gegen Spittal – zurück auf die Siegerstraße.
ESC Sparkasse Steindorf Trainer Mike Mayr im KEHV-Interview:
„Unser Spiel war katastrophal und zieht sich leider durch die gesamte Partie. Wir haben verdient verloren. Jetzt müssen wir daran arbeiten, wieder in die Spur zu kommen. Herzlichen Glückwunsch an Velden.“



