Der ESC Sparkasse Steindorf musste zum vierten Spiel die Reise nach Huben antreten. Diesmal lag der Druck aber bei den Eisbären. Steindorf wollte schon im Auswärtsspiel alles klar machen, doch in Huben ist das kein Zuckerschlecken. Der ESC musste teils aus privaten, beruflichen oder gesundheitlichen Gründen auf Stefan Bacher, Philipp Kreuzer, Kristian Kravanja, Martin Pewal und Elias Dobnig verzichten. Trotzdem konnte man drei komplette Linien aufbieten.
Erstes Drittel
Huben kam wieder voll motiviert aus der Kabine und zeigte von Anfang an, dass man die Serie noch nicht abgeschrieben hat. Das Spiel wurde sehr schnell und körperbetont geführt. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch die Tormänner beider Mannschaften wurden gleich zu Beginn warmgeschossen und zeigten gute Paraden. In Minute 11:20 gelang Martin Oraze mit einer Harpune von der blauen Linie der Führungstreffer zum 0:1 in Überzahl. Die Assistpunkte bekamen Patrick Ratz und Benjamin Petrik gutgeschrieben. Der Hexenkessel in Huben war mit 1000 Zusehern wieder prall gefüllt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, doch es fiel kein weiteres Tor, deswegen ging es mit diesem Zwischenergebnis auch in die erste Drittelpause.

Zweites Drittel
Die Mannschaften waren kaum auf dem Eis, als in Minute 20:31 Tadej Cimzar – nach Zuspiel von Luka Kalan und Julian Maurer – auf 0:2 stellte. Jetzt wurde es erstmals etwas ruhiger im Hubener Stadion, so dass man die Schlachtenbummler des ESC – diesmal waren auch unsere jungen Trommler mitangereist – richtig laut hören konnte. Steindorf wurde immer spielbestimmender, Huben konnte sich immer öfter nur mehr mit Fouls retten. Eines der Überzahlspiele nutzte Patrick Walder in Minute 25:51 zur 0:3 Führung, die Assists kamen von Luka Kalan und Fabian Stichauner. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie auch ein bisschen ruppiger, doch meistens wurden Spieler von beiden Mannschaften zum Abkühlen auf die Strafbank geschickt. In der nächsten Überzahl erzielte lt. Spielbericht wiederum Patrick Walder das 0:4, die entscheidenden Pässe in Minute 34:38 kamen von Luka Kalan und Patrick Ratz.

Drittes Drittel
Wer Huben kennt, weiß auch, dass diese Mannschaft nie aufgibt. Sie versuchten im Schlussdrittel alles, waren aber spielerisch und körperlich nicht mehr in der Lage, einen frühen Treffer zu erzielen. So strichen die Minuten dahin und Steindorf behielt weitgehend die Kontrolle im Spiel. In der 50. Minute flackerte noch mal ein leichter Hoffnungsschimmer bei den Osttirolern auf, als sie in Überzahl das 1:4 erzielen konnten. Doch es blieb bei diesem einen Tor, auch weil Steindorf klug und abgebrüht spielte und nichts mehr zugelassen hat. Schluss, aus und vorbei! Steindorf steht verdient im Semifinale.

Fazit
Steindorf entschied die Serie schlussendlich verdient mit 3:1 gegen Huben für sich. Die ersten beiden Spiele hätten in beide Richtungen kippen können, doch in den Spielen drei und vier war Steindorf doch um einiges stärker als der Gegner. Trotzdem muss man Huben ein Lob aussprechen, sie haben den Serienmeister der letzten Jahre mehr als gefordert. Nun muss der ESC bis Freitag warten, ob der Gegner im Semifinale Ferlach oder Spittal heißen wird. Sollte Ferlach gegen Velden verlieren, spielt Steindorf gegen Spittal. Wenn jedoch Ferlach gewinnt, spielt Steindorf gegen Ferlach. Althofen bekommt in jedem Fall den schlechter platzierten Gegner aus dem Grunddurchgang. Im ersten Spiel des Semifinales geht es am Sonntag für Steindorf zu Hause weiter!
ESC Steindorf Trainer Mike Mayer im KEHV-Interview:
„Eine herausragende Auswärtsleistung meines Teams! Von der ersten bis zur letzten Minute haben wir alles gegeben. Unser Ziel war es, den Sieg klar zu machen, und das ist uns gelungen. Herzlichen Glückwunsch an Huben, die uns voll gefordert haben.“
UECR Huben vs.ESC Sparkasse Steindorf – STEINDORF IST IM HALBFINALE
Endergebnis: 1:4 (0:1, 0:3, 1:0)
Schiedsrichter: Ofner, Orel, Puff, Wucherer
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Tore ESC: Oraze, Cimzar, Walder (2)
Fotos Copyright: Hockey24/7



