Der Grunddurchgang
Es ist Meisterschaft in der AHC Divison 1 und alle Jahre wieder keimt die Frage auf: “Wer kann den ESC Sparkasse Steindorf heuer stoppen?” Antwort: “Niemand!” So oder so ähnlich sieht es für manche Fans des heimischen Eishockeys aus. Die Wahrheit ist eine andere: es war in der heurigen Saison – mit den zwei Mannschaften aus der Steiermark und den renomierten Mannschaften aus Kärnten (die sich alle hervorragend verstärkt haben) -. eine ausgeglichene Meisterschaft wie selten zuvor. Der 1. EHC Althofen spielte im Grunddrurchgang alles in Grund und Boden, Ferlach war sehr stark und auch Zeltweg schaffte es nach dem Grunddurchgang über den Strich. Für den ESC war es ein hartes Stück Arbeit, den Grunddurchgang auf Platz 2 zu beenden.
Das Viertelfinale
Im Viertelfinale gegen die Eisbären aus Huben fuhr man mit einem 0:1 nach Penaltyschießen zum ersten Auswärtsmatch und gewann dort auch im Penaltyschießen. Die restlichen beiden Spiele waren dann eine klare Sache für Steindorf (6:3 bzw. 4:1) und man stieg mit 3:1 in der Serie ins Semifinale auf.
Das Semifinale
Im Semifinale gegen ESV Ferlach gewann man das erste Spiel klar mit 9:1, das zweite Spiel auswärts wurde nach zweimaliger Führung leichtfertig in der Overtime 6:7 verloren. Spiel 3 war ein hart erkämpfter knapper 5:4 Sieg zu Hause. Im vierten Spiel auswärts gewannen unsere Jungs dann souverän mit 7:2 und zogen mit 3:1 ins Finale ein.
Das Finale
Im Finale wurde die Truppe von Gerald Ressmann als Favorit gehandelt, doch die letzten drei Jahre holte der ESC Sparkasse Steindorf alle Titel an den Ossiachersee. Diesmal sollte alles anders werden, denn das “System Ressmann” schien in diesem Jahr das Maß aller Dinge. Im Grunddurchgang verlor Althofen nur ein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit. Doch in Steindorf munkelte man von einem “Finalfluch”, der Althofen nun schon jahrelang im Finale begleitet. Im ersten Spiel holte sich Steindorf auswärts mit einem knappen 2:1 den Heimvorteil zurück. Ja richtig, Fabian Horn verletzte sich, Schettina und Herrnegger waren auch auf der Verletztenliste des amtierenden Vizemeisters. Doch auch bei Steindorf fehlte Kristian Kravanja und ab dem zweiten Spiel auch Samuel Hobitsch. Das zweite Spiel in Steindorf war mit einem 8:1 Sieg eine Machtdemonstration der Sonderklasse vor einer vollen Halle mit begeistertem Publikum. In Spiel drei auswärts stellte sich nur die Frage, ob Althofen die Serie noch um ein Spiel verlängern wird können. Nein – sie konnten es nicht! Der ESC holte sich trotz (nach Video-Protest seitens des EHC) nachträglich gesperrten und somit fehlenden Philipp Kreuzer den Titel mit einem ungefährdeten 6:2 Auswärtserfolg in Althofen. Um es auf Englisch zu sagen: “Another Sweep that hurts so deep!”

Fazit
Wer heute bei der Meisterfeier in der Kabine war, weiß warum der ESC Sparkasse Steindorf Serienmeister ist: der Zusammenhalt und die Freundschaft unter den Spielern ist einfach ein Wahnsinn. Aber die Eishockey Begeisterung endet auch nicht bei den Trainern und den Funktionären – sie wird von allen Helferlein, den Sponsoren, den Eltern und Fans gelebt – das kann seinesgleichen suchen! Besonders erwähnen muss man den Fanclub, die Jungs die Spiel für Spiel die Halle mit ihren Trommeln und Fangesängen zum Beben bringen, das ist einzigartig in der Liga. Jedes auch noch so kleine Zahnrädchen im Vereinsgetriebe trägt zum Erfolg des ESC Steindorf bei. Allen dafür ein herzliches Dankeschön – WIR SIND MEISTER !!!
ESC Sparkasse Steindorf Trainer Mike Mayer im KEHV-Interview:
„Im Grunddurchgang hatten wir es schwer, doch in der Play-off-Serie fanden wir zu unserer Form. Im Finale konnten wir nach drei Spielen alles klar machen. Herzlichen Glückwunsch an alle!“
1. EHC Althofen vs.ESC Sparkasse Steindorf
Endergebnis: 2:6 (1:1, 1:2, 0:3)
Schiedsrichter: Orel, Unterweger, Holzer, Wucherer
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Tore: Petrik, Friedrich D., Cimzar 2, Kalan, Oraze
Fotos Copyright: Hockey24/7
ESC Sparkasse Steindorf – wir leben Eishockey !!!



