30. Januar 2026
Glücklicheres Ende für Huben

In der heiß ersehnten Play Off Phase hatte der ESC Sparkasse Steindorf die Eisbären aus Huben zu Gast. Steindorf wollte den Heimvorteil gleich einmal nutzen und in der Serie, die “Best of five” gespielt wird, mit 1:0 vorlegen. Denn die Trauben hängen in Huben bekannterweise immer sehr hoch. Erfreulich waren die Comebacks von Kristian Kravanja und Stefan Bacher, Steindorf konnte in voller Besetzung antreten.

Erstes Drittel

Steindorf begann ungewohnt nervös, machte viele ungewohnte Abspielfehler und musste sich erst sammeln. In dieser Phase hielt Goalie Lukas Moser mit ein paar tollen Paraden den Kasten der Heimmannschaft zum Glück noch sauber. Zur Mitte des ersten Abschnittes kam Steindorf immer besser ins Spiel, konnte die leichte Überlegenheit aber auch nicht in etwas Zählbares ummünzen. In Minute 13:52 war es dann aber endlich so weit: knapp nach einer überstandenen Unterzahl konnte Philipp Kreuzer eine Scheibe abfangen und im Alleingang aufs Tor die 1:0 Führung erzielen. Das Spiel blieb weiterhin offen, doch beide Torhüter blieben bis auf weiteres ein sicherer Rückhalt für ihre Mannschaft. In Minute 19:22 gelangte der Puck zu Julian Maurer hinters Tor, dabei stellte dieser mit einem Kunstschuss auf 2:0, die Zuspiele kamen von Martin Pewal und Kristian Kravanja.

Zweites Drittel

Huben kam mit vollem Elan aus der Kabine, fest entschlossen das Spiel noch nicht aufzugeben. Steindorf hielt aber voll dagegen, es entwickelte sich ein rassiges und flottes Spiel. Beide Seiten fanden Chancen vor, doch es dauerte bis zur Minute 32:05, ehe Huben den 2:1 Anschlusstreffer erzielen konnte. Es kam aber noch dicker, nur zwei Sekunden vor Drittelende stellte Huben nicht unverdient auf 2:2. Einen schlimmeren Zeitpunkt für den Ausgleich konnte es gar nicht geben.

Drittes Drittel

Der Ausgleich wirkte anscheinend noch nach, denn in Minute 41:30 konnte Huben das Spiel endgültig umdrehen und stellte auf 2:3. Steindorf konnte in der 47. Minute eine Überzahl nicht nutzen. Im Gegenteil, man zog eine vier Minuten Strafe. Als diese dann mit viel Einsatz und Routine ohne Treffer überstanden war, waren nur mehr fünf Minuten für den Ausgleich auf der Uhr. Den erlösende Treffer zum 3:3 – mit leerem Tor und sechs Feldspielern – besorgte Captain Franz “Funki” Wilfan in Minute 58:20 nach Assists von Stefan Bacher und Martin Oraze.

Overtime

In der Overtime musste Steindorf eine zweiminütige Unterzahl überstehen, hatte aber trotzdem noch ein paar gute Abschlüsse zu verbuchen. Es blieb beim 3:3, ein Shootout musste die Entscheidung bringen.

Shootout

Nach jeweils fünf Schützen stand es 1:1, Benjamin Petrik traf für die Heimmannschaft. Im sechsten Versuch erzielte Huben den enscheidenden Treffer, Steindorf konnte nicht mehr ausgleichen.

Fazit

Ein unglücklicher Spielverlauf, bei dem man eine 2:0 Führung noch aus der Hand gab. Nach dem 2:3 Rückstand bewies man Moral, killte eine vierminütige Unterzahl und glich noch aus. Die Strafe in der Overtime überstand man auch, doch man konnte das Spiel nicht entscheiden. Im Shootout braucht man immer ein bisschen Glück, auch das war heute nicht auf der Seite des ESC. Das war ein Schuß vor den Bug, verlieren ist am Sonntag verboten! Der Wille und letzte Einsatz muss zu 110 Prozent da sein, dann können wir auch in Huben gewinnen.

ESC Steindorf Trainer Mike Mayer im KEHV-Interview:
„Wir waren in allen Phasen des Spiels nicht bereit, den Sieg zu erringen. Am Sonntag müssen wir unbedingt eine Reaktion zeigen und unser wahres Potenzial abrufen.“

Spieler des Abends

Zum Spieler des Abends wurde unsere #92 Patrick Ratz gewählt, Sponsor des Abends war Martin Hinteregger von der Raika Bodensdorf.

ESC Sparkasse Steindorf vs. UECR Huben
Endergebnis: 3:4 SO (2:0, 0:2, 0:1, 0:0)
Schiedsrichter: Bulovec, Widmann, Maurer, Wucherer
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Tore ESC: Kreuzer, Maurer, Wilfan

Spiel 2 am Sonntag (01.02. – 18 Uhr) in Huben und Spiel 3 am Freitag (06.02. – 19 Uhr) in Steindorf. Wir bitten um Eure Unterstützung !!!

Copyright Fotos: Hockey24/7

 

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