Es ist Spiel 3 und der ESC Sparkasse Steindorf empfängt die Eisbären am Ossiachersee. Nach je einem Auswärtssieg im Shoot Out will Steindorf heute vorlegen, um am Sonntag etwas entspannter die Reise nach Osttirol antreten zu können. Leider fehlt Kristian Kravanja, der beim letzten Spiel in Huben von einem Puck am Kopf getroffen wurde. Wir wünschen auf diesem Wege schnelle und gute Besserung!
Erstes Drittel
Huben kam wieder überfallsartig aus der Kabine und traf gleich in der 3. Minute zum 0:1. Steindorf erfing sich aber nach einem kurzen Schockmoment und erarbeitet sich langsam mehr Spielanteile. Das Tempo war hoch und es wurde von Anfang an hart um jede Scheibe gekämpft. Plötzlich musste Steindorf eine eineinhalbminütige 3:5 Unterzahl hinnehmen, verteidigte was das Zeug hielt und überstand die Strafen unbeschadet. In Minute 9:15 nutzte der ESC seinerseits eine Überzahl und stellte durch seinen “Sniper” Martin Oraze auf 1:1, Patrick Ratz und Benjamin Petrik sicherten sich die Assistpunkte. Das Spiel ging spannungsgeladen, aber ohne weiteren Treffer in die erste Pause.

Zweites Drittel
Aus einer Drangperiode der Linie mit Luka Kalan, Julian Maurer und Philipp Kreuzer ergaben sich drei hochkarätige Chancen. Den Abpraller des letzten Schusses verwertete Philipp Kreuzer in Minute 24:10 zur 2:1 Führung für die Heimmannschaft. Die gleiche Linie zeichnete sich im nächsten Powerplay für die 3:1 Führung verantwortlich, diesmal traf Luka Kalan in Minute 33:15 nach Zuspiel von Philipp Kreuzer zum 3:1. Dies war wohl die stärkste Phase von Steindorf im Spiel, abermals konnte sich Huben nur mit einer Strafe helfen. Diese Überzahl nutzte Benjamin Petrik in Minute 34:19 zu einem traumhaften Tor von halb links ins rechte Kreuzeck. Die Zuspiele zum 4:1 kamen von Martin Oraze und Patrick Ratz. Nun folgten völlig verrückte Minuten: eine überharte Entscheidung führte zu einem Penalty Shot für Huben und es stand nur mehr 4:2 nach knapp 37 Minuten. Es ging weiter mit sehr harten Strafen gegen den amtierenden Meister: Huben verkürzte in der 39. Minute auf 4:3. Trotz eines imposanten Torschussverhältnisses von 23:12 für die Boys aus Steindorf, ging man mit nur einem Tor Vorsprung in die zweite Pause.

Drittes Drittel
Wie in allen bisherigen Spielen im Viertelfinale war der ESC im Schlussdrittel die klar bessere Mannschaft. In Minute 48:02 gelang Fabian Stichauner in Überzahl der vorentscheidende Treffer zum 5:3, assistiert wurde ihm dabei von Stefan Bacher und Julian Maurer. Endgültig den Sack zumachen konnte dann Benjamin Petrik in Minute 52:42 mit seinem zweiten Treffer zum 6:3. Die entscheidenden Pässe hierzu spielten Martin Oraze und Patrick Ratz. Knapp vor der Schlußsirene nahm Huben noch ein Timeout und den Goalie vom Eis, doch das hatte wohl nur mehr Trainingscharakter.

Fazit
Überzeugender Sieg des ESC Sparkasse Steindorf, wobei es nach einer klaren 4:1 Führung noch einmal etwas knapp wurde. Nun steht es in der Serie 2:1 und man hat am Sonntag (08.02. – 18 Uhr) in Huben den ersten Matchpuck. Der ESC sollte alles daran setzen, auswärts die Entscheidung herbeizuführen, was aber sicherlich sehr schwer werden wird. Auf ein alles entscheidendes fünftes Spiel am Freitag hofft niemand außer dem Gegner. Trotzdem liegt jetzt der Druck auf Huben und Steindorf kann etwas befreiter den Road Trip nach Osttirol in Angriff nehmen. Für Huben heißt es: SIEGEN ODER FLIEGEN !!!
ESC Steindorf Trainer Mike Mayer im KEHV-Interview:
„Ein äußerst wichtiger Sieg für uns, der uns in der Serie nach vorne gebracht hat. Auch dieses Spiel war äußerst spannend und auf des Messers Schneide und ich gratuliere meiner Mannschaft zu ihrer Leistung. Am Sonntag geht es im Hubener-Hexenkessel weiter!“
Spieler des Abends
Der Sponsor des Abends – MSc Thomas Freunschlag von der Freunschlag ZT GmbH – wählte unsere #64 Fabian Stichauner zum Spieler des Abends.

ESC Sparkasse Steindorf vs. UECR Huben
Endergebnis: 6:3 (1:1, 3:2, 2:0)
Schiedsrichter: Ofner, Widmann, Kostynski, Schweighofer
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Tore ESC: Oraze, Kreuzer; Kalan, Petrik (2), Stichauner
Copyright Fotos: Hockey24/7



